
Ein Gemälde enthüllt sich ganz ganz langsam selbst. Neugierig blickt
das Portrait um sich fixiert den Zuschauer. Jaap Slagman überrascht
den flanierenden Zuschauer, denn erst auf den zweiten Blick entschlüsselt
sich das Geheimnis dieser Malerei. Porträts solcher Art haben auch
Gefühle. Mit gespitzten Lippen zwinkert das Gesicht einer Frau in
der eisten Reihe zu, pflückt eine Rose aus den Ranken an seinem
Rahmen und bietet sie seiner Angebeteten an. Zum Schluss ziehen
sich Gesicht und Hände langsam zurück, bis nur noch eine glatte
Fläche bleibt und die Frage, ob alles nur ein Traum war.
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