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“Tarmuz”
erzählt von den geheimnisvollen Dschinn aus 1001 Nacht. Drei
Dschinn (Geister)
werden in kupferne Flaschen eingesperrt. Verkörpert von Tänzerinnen
aus drei Kulturen
kämpfen sie um ihre Befreiung. In einer aufregenden und farbenprächtigen
Geschichte treffen
arabisch-orientalische Tänze und Rhythmen auf den heißen
andalusischen Flamenco und den
tiefgründigen Zauber des indischen Kathak.
Zur Mitwirkung gewonnen wurden die mehrfach preisgekrönte indische
Tänzerin Sharmila
Sharma mit ihren Musikern aus Neu Delhi, die türkisch-orientalische
Tänzerin Firuze, die auch
schon in einer Produktion von Peter Gabriel in Athen auf der Bühne
stand; als
Flamencotänzerin wurde die ausdrucksstarke Ana María Amahi
aus Sevilla gewonnen, die,
wie die anderen Tänzerinnen auch, mit ihrem eigenen Ensemble
erscheint.
Es wird ein intensiver, farbenprächtiger Spannungsbogen zwischen
Tanz und Musik, zwischen
individuellen und amalgamisierenden Künsten erzeugt, bei dem
sowohl Puristen als auch
Fusionsanhänger auf ihre Kosten kommen. Gleichzeitig setzt diese
Kulturenbegegnung ein
Zeichen für die Wichtigkeit des Aufeinanderzugehens von Orient
und Okzident und erinnert an
Gemeinsamkeiten durch die Schaffung von grenzüberschreitender
Schönheit, ohne jedoch die
eigenen Wurzeln verleugnen zu müssen.
Ein
bischen kam ich mir in diesem Jahr im Gartentheater wie im Urlaub
im Süden vor: Die Musik, die abendliche Wärme... Traumhaft !
Denzel.
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